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So lassen sich Rechenzentren nachhaltig betreiben

Com! Professional
Peter Radgen hält am 13. November auf der Data Center World die Keynote „Potenziale und Herausforderungen der Abwärmenutzung in Rechenzentren“ mit anschließender Panel-Diskussion
Rechenzentren haben einen enormen Energiebedarf, dennoch können sie effizient und nachhaltig betrieben werden. Professor Peter Radgen erklärt, welche Möglichkeiten es gibt.

Im Gespräch mit com! professional erklärt Peter Radgen, wie man in Zeiten der digitalen Transformation energieeffiziente und nachhaltige Rechenzentren betreibt. Radgen ist Inhaber des Lehrstuhls für Energieeffizienz am Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) an der Universität Stuttgart, Leiter der Graduierten- und Forschungsschule Effiziente Energienutzung Stuttgart (GREES) sowie Vorstand der German Data Center Association e.V. Zudem ist er Autor zahlreicher nationaler und internationaler Veröffentlichungen zum Thema Energieeffizienz.

com! professional: Herr Professor Radgen, das Internet soll schon heute für rund 10 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs verantwortlich sein. Der Bedarf an Rechenleistung steigt rasant. Welche Rolle spielen in diesen Zeiten nachhaltige Rechenzentren?


Peter Radgen: Digitale Angebote und Lösungen ersetzen immer mehr analoge Prozesse und Systeme. Nicht nur im Business-, sondern auch im Freizeitsektor nimmt der Datenkonsum und damit der Energiebedarf für die Bereitstellung und Verarbeitung der Daten weiter zu. Mit dem Einsatz digitaler Lösungen steigt der Energie- und Ressourcenverbrauch durch die IT an, und zukünftige AnwendungenPrivate Business Cloud wie das autonome Fahren oder der Mobilfunkstandard 5G werden diesen Prozess weiter beschleunigen. Daten kommen ebenso wenig einfach aus der LAN-Dose wie der Strom einfach aus der Steckdose kommt.


Nur wenn die zukünftige Rechenzentrumsinfrastruktur den Vorgaben der Nachhaltigkeit folgt, werden wir die negativen Auswirkungen durch die digitale Transformation vermeiden können. Das heißt, neben den Anforderungen schneller, größer und zuverlässiger müssen deshalb gleichberechtigt die AnforderungenPrivate Business Cloud effizienter, ressourcenärmer und CO2-neutral stehen.

com! professional: Haben wir überhaupt die Zeit für eine nachhaltige Digitalisierung, wo eigentlich nichts mehr ohne Rechenleistung geht - die möglichst schnell und preiswert zur Verfügung stehen muss?

Radgen: Die DigitalisierungSicherer Datentransfer sollte genutzt werden, um die großen Nachhaltigkeitsprojekte Verkehrs-, Ernährungs-, Wärme- oder Energiewende schneller und effektiver umzusetzen. Derzeit entstehen viele neue Rechenzentren und man erkennt einen klaren Trend zur Effizienzsteigerung, häufig beschrieben durch die Power Usage Effectiveness (PUE).

com! professional: Sie koordinieren das Projekt „Nachhaltige Rechenzentren Baden-Württemberg“. Was genau macht das Projekt und was sind die Ziele?

Radgen: Ziel des Projekts ist es, die Potenziale aufzuzeigen, wie ein Rechenzentrum effizienter, sozialer, ressourcensparender und klimafreundlicher und damit meist auch kostengünstiger gebaut und betrieben werden kann.

Im Projekt arbeiten wir dabei mit anderen Forschungseinrichtungen, Rechenzentrumsbetreibern und einem Planer von Rechenzentren zusammen. Obwohl wir unsere Arbeiten auf Rechenzentren in Baden-Württemberg fokussieren, lassen sich die Ergebnisse durchaus auf andere Regionen übertragen. Wir wollen Lösungsansätze aufzeigen, mit deren Hilfe die DigitalisierungSicherer Datentransfer unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten vorangetrieben werden kann.

Lesen Sie das ganze Interview hier.

Com!

 

 

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  • „Ich komme schon viele Jahre zur Ihren Messen und auch dieses Jahr wurde wieder eine große Auswahl an Vorträgen angeboten, deren Vielschichtigkeit ich sehr wertvoll finde. Man nimmt hier so viele Gedankenanstöße und Impulse mit.“
    Ergo Direkt - Speaker Generation Systems
  • „Insgesamt fand ich die TechWeek sehr informativ und ich würde auch nächstes Jahr wieder teilnehmen. Mein Ziel ist es den Markt etwas zu evaluieren und mir die Anbieter anzusehen. Aber auch die Vorträge fand ich sehr interessant bezüglich neuester Technologien, vor allem um Ideen für die eigene Umsetzung zu sammeln.“
    MDM Deutsche Münze - Head of BI
  • „Auf der TechWeekl können wir gezielt und branchenbezogen Kunden ansprechen und auf diesem Weg ist es natürlich einfacher den Kontakt zum Kunden zu suchen. Für mich ist die TechWeek cool, laut und speziell.“
    Cubeware
  • „Ich finde es sehr überraschend, dass es so breit aufgestellt ist, vor allem, weil ich ohne Erwartungen hierher gekommen bin. Ich habe einen Business Intelligence und Devops Hintergrund und habe hier glücklicherweise viele spannende und für mich relevante Stände entdeckt.“
    Project Manager - Siemens
  • „Die TechWeek ist innovativ, visionär und neuartig. Man kriegt einen Blick in die Zukunft und denkt mit einer gewissen Offenheit.“
    Aviationscouts GmbH - IT Consultant
  • Ich bin schon länger in der Branche unterwegs und kenne mich dadurch natürlich gut aus. Alle, die im Bereich Technologie unterwegs sind und im Markt was zu sagen haben, sind auf der Tech Week vertreten.
    TechTarget GmbH - Sales Director
  • Die TechWeek ist innovativ, gelungen und international. Mann könnte sagen, sie ist eine Art Klassentreffen in der Technologiebranche.
    Corning Optical Communications GmbH & Co. KG - Key Account Manager
  • Wir sind schon seit Jahren dabei und haben auch dieses Jahr natürlich nicht verpasst. Wir treffen hier auf unsere Kunden und Neuinteressenten und treiben auch unsere Produktentwicklung voran.
    1&1 IONOS - Senior Commercial Product Manager
  • Die Messe wird von einem guten Publikum besucht und es werden viele unterschiedliche aber eben auch relevante Themen angesprochen. Für uns ist sehr wichtig, dass Entscheidungsträger anwesend sind mit denen wir interagieren können. Dafür ist die Messe besonders gut geeignet.
    TeamViewer GmbH - Senior Product Marketing Manager Enterprise
  • Wir stellen in ganz Europa auf der TechWeek aus und sind jahrelanger Partner, deshalb sind wir auch dieses Jahr dabei. Die TechWeek zieht ein gutes Publikum an und das war auch immer in den letzten Jahren so. Wir haben hier einen schönen Stand, es ist ein gutes Programm und viele Vorträge.
    NTT Communications - Marketing Director