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25 Sep 2018

Processing Unit stellt künftig den Kern des Autobaus dar

Mit Prof Dr. Andreas Herrmann steht der Direktor des Instituts for Customer Insight an der Universität St. Gallen auf der Big Data World 2018 in Frankfurt am Rednerpult. Er spricht über soziale und ökonomische Implikationen autonomen Fahrens. Dazu gibt er im Vorfeld spannende Einblicke...

Informationen zum Vortrag
Titel: Autonomes Fahren
Ort: Big Data World Keynote
Zeit: 12.00 - 12.25, Donnerstag 8. Nov
Klicken Sie hier um sich für Ihr kostenloses Ticket zu registrieren

Frage: In Ihrem Vortrag geht um soziale und wirtschaftliche Auswirkungen des autonomen Fahrens. Welches sind dabei die wesentlichen Punkte – für Nutzer und Anbieter der Technologie?

Andreas Herrmann: Für die Nutzer geht es darum, neue Verhaltensmuster zu erlernen. Was macht man in einem autonomen Fahrzeug? Wie entwickelt man Vertrauen in diese Technologie? Sind die Nutzer überhaupt bereit, die Steuerung des Fahrzeugs an eine Maschine abzugeben? Für die Anbieter stellt sich die Herausforderung, möglichst rasch die Technologie zu erlernen. über 130 Jahre hat sich die Technologie im Automarkt nur schrittweise entwickelt. Nun kommt ein entscheidender Sprung. Hier gilt es, etabliertes Wissen aufzugeben und neues zu erarbeiten.


Frage: In welcher Weise wird diese neue Technologie die Wertschöpfungskette von Unternehmen verändern?

Andreas Herrmann: Die Wertschöpfungskette in der Autobranche wird zerschlagen und neu konfiguriert. Es kommen jetzt schon ganz neue Anbieter auf den Markt, die sich Facetten der Wertschöpfungskette greifen, wie etwa Sensoren, Algorithmik et cetera. Für die Autounternehmen gilt es, schnell zu lernen, um möglichst viele Bausteine der Wertschöpfungskette zu beherrschen und vor allem die wertstiftenden Leistungen anbieten zu können.

 

Frage: Hat die autonome Automobilität wirklich das Potenzial, die gesamte Branche zu erschüttern und wie könnte dieser Prozess, inklusive der Reaktion großer Autobauer, konkret aussehen?

Andreas Herrmann: Der Prozess geht schrittweise und vollzieht sich über Jahrzehnte. Aber: Alles, was derzeit Marge bringt in der Branche, könnte zur Commodity werden, weil zukünftig die Processing Unit den Kern des Autobaus darstellt.

 

Frage: Wagen Sie einen Blick in die Zukunft: Wie verbreitet ist autonomes Fahren in zehn Jahren in Europa und wer sind die wichtigsten Anbieter?

Andreas Herrmann: In zehn Jahren finden sich in den wichtigsten Städten zumindest einzelne Quartiere, in denen selbstfahrende Autos und Busse verkehren, die zum Beispiel mit dem Bahnhof oder Flughafen verbunden sind. Auf den Autobahnen ist Level-4-Automation möglich, das heißt, der Fahrer kann die Fahraufgabe an die Maschine abgeben. Sobald diese an ihre Grenzen stößt, holt sie den Fahrer in den Loop zurück.

 

Frage: Können Sie die Skepsis vieler Menschen bezüglich der Sicherheit autonomen Fahrens nachvollziehen und würden Sie heute schon eine Probefahrt im Großstadtverkehr unternehmen?

Andreas Herrmann: Ja, kann ich verstehen. Ist aber unbegründet. 94 Prozent aller Unfälle gehen auf menschliches Versagen zurück – wir sind schlechtere Autofahrer, als wir denken. Man muss das alles mal 

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  • „Ich komme schon viele Jahre zur Ihren Messen und auch dieses Jahr wurde wieder eine große Auswahl an Vorträgen angeboten, deren Vielschichtigkeit ich sehr wertvoll finde. Man nimmt hier so viele Gedankenanstöße und Impulse mit.“
    Ergo Direkt - Speaker Generation Systems
  • „Insgesamt fand ich die TechWeek sehr informativ und ich würde auch nächstes Jahr wieder teilnehmen. Mein Ziel ist es den Markt etwas zu evaluieren und mir die Anbieter anzusehen. Aber auch die Vorträge fand ich sehr interessant bezüglich neuester Technologien, vor allem um Ideen für die eigene Umsetzung zu sammeln.“
    MDM Deutsche Münze - Head of BI
  • „Auf der TechWeekl können wir gezielt und branchenbezogen Kunden ansprechen und auf diesem Weg ist es natürlich einfacher den Kontakt zum Kunden zu suchen. Für mich ist die TechWeek cool, laut und speziell.“
    Cubeware
  • „Ich finde es sehr überraschend, dass es so breit aufgestellt ist, vor allem, weil ich ohne Erwartungen hierher gekommen bin. Ich habe einen Business Intelligence und Devops Hintergrund und habe hier glücklicherweise viele spannende und für mich relevante Stände entdeckt.“
    Project Manager - Siemens
  • „Die TechWeek ist innovativ, visionär und neuartig. Man kriegt einen Blick in die Zukunft und denkt mit einer gewissen Offenheit.“
    Aviationscouts GmbH - IT Consultant
  • Ich bin schon länger in der Branche unterwegs und kenne mich dadurch natürlich gut aus. Alle, die im Bereich Technologie unterwegs sind und im Markt was zu sagen haben, sind auf der Tech Week vertreten.
    TechTarget GmbH - Sales Director
  • Die TechWeek ist innovativ, gelungen und international. Mann könnte sagen, sie ist eine Art Klassentreffen in der Technologiebranche.
    Corning Optical Communications GmbH & Co. KG - Key Account Manager
  • Wir sind schon seit Jahren dabei und haben auch dieses Jahr natürlich nicht verpasst. Wir treffen hier auf unsere Kunden und Neuinteressenten und treiben auch unsere Produktentwicklung voran.
    1&1 IONOS - Senior Commercial Product Manager
  • Die Messe wird von einem guten Publikum besucht und es werden viele unterschiedliche aber eben auch relevante Themen angesprochen. Für uns ist sehr wichtig, dass Entscheidungsträger anwesend sind mit denen wir interagieren können. Dafür ist die Messe besonders gut geeignet.
    TeamViewer GmbH - Senior Product Marketing Manager Enterprise
  • Wir stellen in ganz Europa auf der TechWeek aus und sind jahrelanger Partner, deshalb sind wir auch dieses Jahr dabei. Die TechWeek zieht ein gutes Publikum an und das war auch immer in den letzten Jahren so. Wir haben hier einen schönen Stand, es ist ein gutes Programm und viele Vorträge.
    NTT Communications - Marketing Director