TechWeek News

Sample

15 Oct 2018

Ein Epizentrum der KI-Forschung in Deutschland

Im Volkswagen Data Lab in München wird intensiv an künstlicher Intelligenz (KI) geforscht. Es ist das KI-Kompetenzzentrum des Volkswagen Konzerns und beschäftigt sich mit der gesamten Bandbreite von künstlicher Intelligenz: von Big Data Analytics, über Machine Learning bis hin zu Applied AI. Dr. Gabriele Compostella, Data Scientist im Data Lab, wird auf der „Big Data World“ auch über die Bedeutung des Data Labs für die digitale Transformation des Volkswagen Konzerns sprechen.

Wir konnten uns mit ihm bereits vorher unterhalten.

Informationen zum Vortrag
Titel: The role of the Data: Lab in the digital transformation of the Volkswagen Group
Ort: Big Data World Keynote
Zeit: 14.05 - 14.30, Donnerstag 8. Nov
Klicken Sie hier um sich für Ihr kostenloses Ticket zu registrieren

Herr Compostella, im Data Lab werden seit einigen Jahren Lösungen für KI und Machine Learning entwickelt. Was gibt es Neues zu berichten?

Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die Arbeit und die Aufgabengebiete für uns im Data Lab stetig weiterentwickeln. Das Thema künstliche Intelligenz ist für ein globales Mobilitätsunternehmen wie Volkswagen enorm wichtig und wird an Bedeutung weiter zunehmen. Wir bemerken ein steigendes Interesse vieler Marken und Bereiche aus dem gesamten Konzern an unserer Arbeit. Und es geht immer mehr darum, ganz konkrete KI-basierte Lösungen zu entwickeln, um Mitarbeitern die Arbeit zu erleichtern oder zusätzlichen Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen. Im Data Lab haben wir also mittlerweile zwei große Aufgabenbereiche: die KI-Forschung und die Entwicklung von KI-basierten Anwendungen.

Um hier Schritt zu halten, verstärken wir uns mit top-qualifizierten neuen Kolleginnen und Kollegen. Wir sind inzwischen mehr als 70 Experten und unterteilen uns in spezialisierte Einheiten, die sich auf bestimmte Bereiche konzentrieren. Es gibt beispielsweise Teams für Deep Learning, Natural Language Processing (NLP), Quantum Computing oder KI für Produktions- und Logistikthemen. Zudem bauen wir unsere KI-Forschung unter Leitung von Prof. Patrick van der Smagt weiter aus. Er ist aus der Wissenschaft zu uns gewechselt und ein ausgewiesener Experte für die KI-Grundlagenforschung und für KI-Anwendungen in der Robotik. Sein Team ist ganz nah am Puls der weltweiten KI-Forschung.

 

Ihr Team besteht nicht nur aus IT-Spezialisten. Wie wichtig ist multi-disziplinäres Wissen für die Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz und Machine Learning?

Ich bin überzeugt, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit in allen Bereichen enorm wichtig ist, egal ob in der Wissenschaft oder in der Industrie. Wir im Data Lab sind keine einsame Insel im Unternehmen, wir pflegen kein Silodenken. Im Gegenteil: Alles, was wir forschen und entwickeln, ist immer das Ergebnis eines engen Austauschs. Denn wir brauchen das Expertenwissen der anderen Bereiche und Abteilungen im Konzern, beispielsweise beim Thema Datenanalyse. Unsere Kollegen sagen uns, welche Daten und Informationen ihres Fachbereichs besonders relevant sind – und welche nicht. Auf dieser Basis können wir für sie perfekt zugeschnittene KI-Lösungen entwickeln. Genauso ist interdisziplinäres Wissen für uns im Data Lab selbst enorm wichtig. Deshalb arbeiten bei uns Menschen mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen; da gibt es Informatiker, Betriebswirte, Designer, Mathematiker, Physiker und viele mehr.

 

Werden Kunden davon auch in den Autos profitieren?

Wir im Data Lab konzentrieren uns auf künstliche Intelligenz, die in Unternehmensprozessen eingesetzt wird. Das sind enorm viele mögliche Anwendungsbereiche, es geht jedoch nicht um künstliche Intelligenz im Fahrzeug, wie etwa ein digitaler Assistent im Auto, oder das autonome Fahren. Aber am Ende sollen unsere Kunden davon immer profitieren. Ich gebe ein kleines Beispiel: Wir arbeiten zurzeit auch an KI-Anwendungen für die Produktion. Das geht es zum Beispiel auch um Produktionstakte und Logistik an den Montagelinien. Das klingt sehr weit vom Endkunden, ist es aber nicht. Denn in nicht allzu ferner Zukunft könnte es beispielsweise möglich werden, dass Kunden ihre bestellten Neuwagen noch Minuten vor Produktionsstart anpassen können – etwa eine andere Farbe wählen, oder doch das Schiebedach und die Standheizung hinzu bestellen. Unsere Kollegen in der Fertigung können diese Wünschen dann, unterstützt von künstlicher Intelligenz, blitzschnell im System anpassen.

 

Aktuell wird in der öffentlichkeit viel über Künstliche Intelligenz diskutiert. Es gibt Stimmen, dass Deutschland bei der Entwicklung im Vergleich mit anderen Ländern zurückhänge. Mit Blick auf Ihr Data Lab keimt doch ein wenig Hoffnung auf. Ist Deutschland Ihrer Meinung nach im Bereich KI gut aufgestellt?

Das ist eine sehr wichtige Diskussion, und es ist gut, dass sie geführt wird. Es gibt im Moment zwei digitale Gravitationszentren auf der Welt, und diese sind nun einmal die US-amerikanische Westküste und China. Aber auch wir in Europa, und speziell in Deutschland, haben unsere Stärken. Wir sind im Bereich KI durchaus gut unterwegs, müssen das aber natürlich weiter ausbauen. Zum Beispiel verstehen wir es sehr gut, künstliche Intelligenz in industrieller Dimension in Anwendung zu bringen. Das ist ein sehr komplexes Thema. Nehmen wir Volkswagen: Das Unternehmen ist nicht nur eines der größten Mobilitätsunternehmen der Welt, wir sind zugleich auch ein sehr großes Industrieunternehmen mit einem globalen Produktionsverbund. Das motiviert mich, hier im Data Lab weiter an diesem spannenden Thema zu arbeiten.

View all TechWeek News
Loading

Twitter

Sponsors

VIP-Lounge Sponsoren



 

Innovation Sponsor


 

Platin Sponsoren


 

Gold Sponsoren


 

Silber Sponsoren



 

Registration Sponsor



 

Theater Sponsoren



 

Partners

HEADLINE PARTNER

Reisepartner

Reisepartner


 

EVENT & CONTENT PARTNER




 

MEDIEN & CONTENT PARTNER


 

MEDIEN & Content Partner

Security Education Partner


 

EVENT PARTNER


 

EVENT PARTNER


 

MEDIEN PARTNER


 

MEDIEN PARTNER

MEDIEN PARTNER

MEDIEN PARTNER

MEDIEN PARTNER

 

MEDIEN PARTNER



 

MEDIEN PARTNER



 

MEDIEN PARTNER




 

MEDIEN PARTNER




 

MEDIEN PARTNER




 

MEDIEN PARTNER




 

MEDIEN PARTNER




 

MEDIEN PARTNER




 

MEDIEN PARTNER




 

MEDIEN PARTNER

MEDIEN PARTNER

MEDIEN PARTNER

MEDIEN PARTNER

MEDIEN PARTNER

Partner


 

Medien Partner


 

Security Education Partner


 

Medien Partner


 

Testimonials

  • „Ich komme schon viele Jahre zur Ihren Messen und auch dieses Jahr wurde wieder eine große Auswahl an Vorträgen angeboten, deren Vielschichtigkeit ich sehr wertvoll finde. Man nimmt hier so viele Gedankenanstöße und Impulse mit.“
    Ergo Direkt - Speaker Generation Systems
  • „Insgesamt fand ich die TechWeek sehr informativ und ich würde auch nächstes Jahr wieder teilnehmen. Mein Ziel ist es den Markt etwas zu evaluieren und mir die Anbieter anzusehen. Aber auch die Vorträge fand ich sehr interessant bezüglich neuester Technologien, vor allem um Ideen für die eigene Umsetzung zu sammeln.“
    MDM Deutsche Münze - Head of BI
  • „Auf der TechWeekl können wir gezielt und branchenbezogen Kunden ansprechen und auf diesem Weg ist es natürlich einfacher den Kontakt zum Kunden zu suchen. Für mich ist die TechWeek cool, laut und speziell.“
    Cubeware
  • „Ich finde es sehr überraschend, dass es so breit aufgestellt ist, vor allem, weil ich ohne Erwartungen hierher gekommen bin. Ich habe einen Business Intelligence und Devops Hintergrund und habe hier glücklicherweise viele spannende und für mich relevante Stände entdeckt.“
    Project Manager - Siemens
  • „Die TechWeek ist innovativ, visionär und neuartig. Man kriegt einen Blick in die Zukunft und denkt mit einer gewissen Offenheit.“
    Aviationscouts GmbH - IT Consultant
  • Ich bin schon länger in der Branche unterwegs und kenne mich dadurch natürlich gut aus. Alle, die im Bereich Technologie unterwegs sind und im Markt was zu sagen haben, sind auf der Tech Week vertreten.
    TechTarget GmbH - Sales Director
  • Die TechWeek ist innovativ, gelungen und international. Mann könnte sagen, sie ist eine Art Klassentreffen in der Technologiebranche.
    Corning Optical Communications GmbH & Co. KG - Key Account Manager
  • Wir sind schon seit Jahren dabei und haben auch dieses Jahr natürlich nicht verpasst. Wir treffen hier auf unsere Kunden und Neuinteressenten und treiben auch unsere Produktentwicklung voran.
    1&1 IONOS - Senior Commercial Product Manager
  • Die Messe wird von einem guten Publikum besucht und es werden viele unterschiedliche aber eben auch relevante Themen angesprochen. Für uns ist sehr wichtig, dass Entscheidungsträger anwesend sind mit denen wir interagieren können. Dafür ist die Messe besonders gut geeignet.
    TeamViewer GmbH - Senior Product Marketing Manager Enterprise
  • Wir stellen in ganz Europa auf der TechWeek aus und sind jahrelanger Partner, deshalb sind wir auch dieses Jahr dabei. Die TechWeek zieht ein gutes Publikum an und das war auch immer in den letzten Jahren so. Wir haben hier einen schönen Stand, es ist ein gutes Programm und viele Vorträge.
    NTT Communications - Marketing Director