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05 Nov 2018

Die Cloud als kollaborative Basis reicht vollkommen, um das kollektive Know-how eines jeden Unternehmens und die neuen Formen der Zusammenarbeit effizient zu gestalten

Auf der Tech Week wird Marc Paczian im Rahmen des „Devops, Containers & Blockchain Theatre“ Kriterien für gute Teamarbeit im IT-Umfeld am Beispiel eines Unternehmens aus dem Silicon Valley unter die Lupe nehmen. Beim Publikum will der leitende Solution Architect in der Dropbox-DACH-Region nicht nur mit innovativen Ideen, sondern auch mit köstlichem Backwerk punkten.


Informationen zum Vortrag
Titel: Arbeiten in einer amerikanischen Cloud Company - Culture eats strategy for breakfast
Ort: DevOps, Containers & Blockchain Theatre
Zeit: 13.15 - 13.35, Mittwoch 7th Nov
Klicken Sie hier um sich für Ihr kostenloses Ticket zu registrieren
 

Frage: Ihr Vortrag handelt vom Teamwork in einer Cloud Company und trägt das provokante Motto „Culture eats strategy for breakfast“ im Titel. Was ist damit gemeint?

Marc Paczian: Das Motto „Culture eats strategy for breakfast“ bedeutet, dass Strategie immer Teil einer Kultur sein muss, nicht umgekehrt. Keine Strategie – so ausgeklügelt oder intellektuell sie auch sein mag – kann die Firmenkultur ersetzen oder auch nur in den Hintergrund treten lassen.

Andersherum ausgedrückt: Die Kultur hat höchste Bedeutung für die Entwicklung einer Unternehmensstrategie! Kultur meint dabei die Werte und den Umgang miteinander im betrieblichen Alltag. Die Firmenkultur ist der wichtigste Teil, wenn es um Veränderung, Entwicklung und die Transformation von Unternehmen geht. Beweise findet man in der Realität genug: Selbst die schlaueste Strategie sah man in der Unternehmensrealität schon scheitern, wenn sie die Mitarbeiter nicht „mitgenommen“, nicht genug einbezogen hat! Dropbox stellt ganz klar den Menschen, den Anwender, den Wissensarbeiter und die Gesamtheit derer im Unternehmen mit allen Wünschen und Anforderungen an Kommunikation und Kollaboration in den Mittelpunkt.

 

Frage: Welche Elemente kennzeichnen die neue, kreative Cloud-Unternehmenskultur, über die Sie sprechen werden?

Marc Paczian: Die Cloud ist in meinen Augen viel mehr als eine Technologie mit schier grenzenlosem Speicherplatz. Die Cloud bietet den Mitarbeitern eines Unternehmens nicht nur eine Kollaborationsplattform, sondern eine größere Identifikationsfläche und fungiert wie ein Meinungsportal. Sie lädt geradezu dazu ein, sich aktiv am Unternehmen, dessen Entscheidungen und Aktionsmöglichkeiten zu beteiligen. Mit der Einführung der Cloudtechnologie gelang es, eine neue Unternehmenskultur zu schaffen. Denn der einfache Zugang, die größere Teilhabe, ermöglichen eine ganz neue Qualität des Sich-Einbringens, ganz neue Möglichkeiten der Mitwirkung am Unternehmenserfolg. So verändert die Cloud auch die gesamte Innovationskultur von Unternehmen, denn sie bedingt eine viel größere Gesamtzahl an Beteiligungen, mehr Input, mehr Meinungen, eine größere Ausgewogenheit, mehr beziehungsweise vielfältigere Expertise und damit auch eine höhere Qualität von Innovationen. Eine neue, kreative Cloud-Unternehmenskultur lässt ausreichend Freiraum für kreative Ideen, für die im traditionellen Arbeitsalltag keine Zeit bleibt. Sie stärkt den Teamgeist durch gemeinschaftliche Projektarbeit. Sie steigert die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen, da das aktive Einbringen eigener Ideen hohe Wertschätzung erfährt. Ein super Beispiel, was diese Kultur hervorbringen kann, ist unsere jährliche Hack Week. Natürlich haben viele Firmen heute eine Hack Week, bei der ausgewählte Mitarbeiter, wie Entwickler oder Designer, einmal im Jahr ein paar Stunden Zeit bekommen, um sich eine neue Lösung auszudenken. Am Ende wird eine präsentationsreife Idee abverlangt. Bei Dropbox ist das anders, hier bekommen 2000 Mitarbeiter - vom CEO bis zur studentischen Hilfskraft - eine ganze Arbeitswoche Zeit, außerhalb der normalen Aufgabengebiete an kreativen Gemeinschaftsprojekten zu arbeiten, für die im Arbeitsalltag keine Zeit bliebe. So werfen wir in unserer Projektwoche Dropbox Hack Week alle Zweifel oder Hemmungen über Bord und lassen unseren Gedanken freien Lauf. Genau aus dieser ungesteuerten Kreativität entstehen oft die besten Ideen! Dahinter steckt durchaus geschäftlicher Mehrwert: Heute stammen rund 30 Prozent unserer Produktplanung und -weiterentwicklung aus dieser Hack Week! Zwar können sich auch Unternehmen ohne Cloud-Struktur Zeit für kreative und außergewöhnliche Projekte nehmen, doch den unmittelbaren Ideen-Austausch über Länder und Grenzen hinweg ermöglicht erst die Cloud.

 

Frage: Welche Rolle spielen digitale Werkzeuge für effektive Teamarbeit und welche sind die wichtigsten?

Marc Paczian: Da ist meine Antwort einfach: Die Cloud als kollaborative Basis reicht vollkommen, um das kollektive Know-how eines jeden Unternehmens und die neuen Formen der Zusammenarbeit effizient zu gestalten. Denn die wichtigste Ressource im Unternehmen sind nach wie vor die Mitarbeiter. Sie kennen das Unternehmen am besten und sind Experten in ihren jeweiligen Arbeitsbereichen. Gleichzeitig haben sie häufig Kontakt zum Kunden und können daher dessen Wünsche und Bedürfnisse am besten einschätzen. Wer darüber hinaus noch die Energie nutzt, Teams mit unterschiedlichem Know-how, Denkweisen, Perspektiven und Erfahrung neu zusammenzubringen, kann Innovationen im Unternehmen beschleunigen. Und automatisch steigt die Bindung der Mitarbeiter durch Wertschätzung ihrer Leistung. Wenn ich ein konkretes Beispiel für ein digitales Tool nennen sollte, das ich aus meinem Büroalltag nicht mehr wegdenken kann, wäre das Dropbox Paper. Teams stehen heute vor der Herausforderung, Strukturen zu finden, die sie über zeitliche, örtliche und Systemgrenzen miteinander vernetzen. Seit 2017 bietet Dropbox mit Dropbox Paper ein Kollaborationstool, das dies kann. Da kreative Ideen in allen Formen auftreten, kann Paper alle Arten von Inhalten – Video, Code, Text, Bilder, Audio, Tabellen und mehr – in einem Dokument unterbringen. Teilt man sein Paper-Dokument, können alle (von jedem Gerät und Betriebssystem aus) in Echtzeit daran mitarbeiten.

 

Frage: Sie haben leckere Backwaren zur Erläuterung der „Cupcake-Philosophie“ im Gepäck. Verraten Sie uns im Vorfeld etwas über diesen Ansatz und die Rezeptur?

Marc Paczian: Die Backwaren stehen symbolisch für unsere „Cupcake-Philosophie“ bei Dropbox. „Cupcake“ nennen wir einen ganz besonderen Unternehmenswert, eine Ausprägung unserer Firmenkultur. Wie beim gleichnamigen Küchlein geht es darum, über das übliche hinauszugehen und das gewisse Etwas mehr zu geben. Das Buttercreme-Häubchen aufzusetzen, das einen Cupcake erst ausmacht. Und dazu dann noch eine Himbeere, Kirsche oder Schokoladenverzierung als Krönung. Der Cupcake steht für erhöhte Achtsamkeit am Arbeitsplatz. Das bedeutet, dieser Cupcake ist ein Symbol dafür, ein Augenmerk auf Kleinigkeiten zu legen, auf Handgriffe und Aufmerksamkeiten, die das Leben der Mitmenschen und Kollegen schöner machen. Ob das der Fahrstuhl ist, der aus dem sechsten Stock für nachkommende Kollegen wieder ins Erdgeschoss geschickt wird, der hingestreckte Regenschirm, wenn es draußen nasskalt ist und der Besuch den eigenen Wetterschutz zu Hause vergessen hat oder ein mitgebrachtes Lunch-Paket, wenn ein Kollege über die Mittagszeit in einem Meeting festklemmt - mit Besteck, Serviette und einem Schoko-Riegel zum Dessert. An den anderen zu denken, ihm unaufgefordert einen Gefallen zu tun, ihm eine Freude zu bereiten – diese Zeit bleibt immer! Bei Dropbox herrscht unternehmensweit einhellig große Wertschätzung für diese Cupcake-Philosophie, die aus vollem Herzen gelebt wird: absolut hierarchiefrei. Nicht zuletzt geht es bei Cupcake darum, allem, was wir tun, eine authentische, menschliche Note zu verleihen. Wir meinen damit die kreative Suche nach Wegen, uns untereinander und unsere Nutzer in der ganzen Welt zum Lächeln zu bringen. Denn wir glauben, dass die Magie, die wir unter uns bei Dropbox erschaffen, in Magie übersetzt wird, die unsere Nutzer spüren können. Auch die, die keinen Kuchen während meines Vortrages auf der Cloud Expo genießen konnten, sind gerne dazu eingeladen, die „Cupcake-Philosophie“ einmal im eigenen Unternehmen auszuprobieren. Einfach und ohne großen Zeitaufwand schafft dieser Perspektivwechsel hin zu den Wünschen und Bedürfnissen der anderen eine ungemein angenehme Arbeitsatmosphäre. Er macht Dinge, die keine Selbstverständlichkeit sind, ganz selbstverständlich!

 

Frage: Auf welche sich verändernden Arbeitsprozesse müssen sich Mitarbeiter im digitalen Umfeld von IT-Unternehmen in den nächsten Jahren einstellen?

Marc Paczian: Sicherlich sind wir in Sachen Mobilität noch lange nicht am Ende. Der klassische Arbeitsplatz existiert heute eigentlich nicht mehr. Die „Mobile Workforce“, also die nicht mehr an die Räumlichkeiten des Unternehmens gebundene Arbeitskraft, ist weiter auf dem Vormarsch. Doch das Modell der mobilen Belegschaft stellt Unternehmen vor die schwierige Aufgabe, Strategien zu entwickeln, um die effektive Zusammenarbeit der online vernetzten, mobilen Mitarbeiter zu gewährleisten. Insbesondere für die mobile Belegschaft ist der orts- und zeitunabhängige Zugriff auf Applikationen und Firmeninhalte essentiell für produktives Arbeiten. Doch viele Unternehmen tun sich noch sehr schwer, eine effektive Kommunikation unter den Mitarbeitern zu gewährleisten.

Da wir immer vernetzter agieren, kommen wir automatisch mit einer Vielfalt an Systemen und Devices in Berührung. Da ist es elementar, Anbieter zu finden, die ihre Kunden nicht in einem geschlossenen IT-Käfig künstlich gefangen halten, sondern ihre Nutzer barrierefrei, kanal- und geräteübergreifend auf ihre Daten zugreifen lassen. Tools mit einem Fokus auf Interoperabilität, das heißt, offene Standards und Unterstützung jedes Dateityps auf jedem Gerät und Betriebssystem, helfen Unternehmen dabei, ihre Produktivität zu verbessern und innovative Ideen direkter zu kommunizieren. Da gibt es dringenden Bedarf für Unternehmen, ihre Information Worker mit Kollaborationsplattformen auszustatten, die den Anforderungen unseres Digital-Zeitalters entsprechen. Das sind in meinen Augen die größten Herausforderungen, die wir in den nächsten Jahren zu stemmen haben.

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Testimonials

  • „Ich komme schon viele Jahre zur Ihren Messen und auch dieses Jahr wurde wieder eine große Auswahl an Vorträgen angeboten, deren Vielschichtigkeit ich sehr wertvoll finde. Man nimmt hier so viele Gedankenanstöße und Impulse mit.“
    Ergo Direkt - Speaker Generation Systems
  • „Insgesamt fand ich die TechWeek sehr informativ und ich würde auch nächstes Jahr wieder teilnehmen. Mein Ziel ist es den Markt etwas zu evaluieren und mir die Anbieter anzusehen. Aber auch die Vorträge fand ich sehr interessant bezüglich neuester Technologien, vor allem um Ideen für die eigene Umsetzung zu sammeln.“
    MDM Deutsche Münze - Head of BI
  • „Auf der TechWeekl können wir gezielt und branchenbezogen Kunden ansprechen und auf diesem Weg ist es natürlich einfacher den Kontakt zum Kunden zu suchen. Für mich ist die TechWeek cool, laut und speziell.“
    Cubeware
  • „Ich finde es sehr überraschend, dass es so breit aufgestellt ist, vor allem, weil ich ohne Erwartungen hierher gekommen bin. Ich habe einen Business Intelligence und Devops Hintergrund und habe hier glücklicherweise viele spannende und für mich relevante Stände entdeckt.“
    Project Manager - Siemens
  • „Die TechWeek ist innovativ, visionär und neuartig. Man kriegt einen Blick in die Zukunft und denkt mit einer gewissen Offenheit.“
    Aviationscouts GmbH - IT Consultant
  • Ich bin schon länger in der Branche unterwegs und kenne mich dadurch natürlich gut aus. Alle, die im Bereich Technologie unterwegs sind und im Markt was zu sagen haben, sind auf der Tech Week vertreten.
    TechTarget GmbH - Sales Director
  • Die TechWeek ist innovativ, gelungen und international. Mann könnte sagen, sie ist eine Art Klassentreffen in der Technologiebranche.
    Corning Optical Communications GmbH & Co. KG - Key Account Manager
  • Wir sind schon seit Jahren dabei und haben auch dieses Jahr natürlich nicht verpasst. Wir treffen hier auf unsere Kunden und Neuinteressenten und treiben auch unsere Produktentwicklung voran.
    1&1 IONOS - Senior Commercial Product Manager
  • Die Messe wird von einem guten Publikum besucht und es werden viele unterschiedliche aber eben auch relevante Themen angesprochen. Für uns ist sehr wichtig, dass Entscheidungsträger anwesend sind mit denen wir interagieren können. Dafür ist die Messe besonders gut geeignet.
    TeamViewer GmbH - Senior Product Marketing Manager Enterprise
  • Wir stellen in ganz Europa auf der TechWeek aus und sind jahrelanger Partner, deshalb sind wir auch dieses Jahr dabei. Die TechWeek zieht ein gutes Publikum an und das war auch immer in den letzten Jahren so. Wir haben hier einen schönen Stand, es ist ein gutes Programm und viele Vorträge.
    NTT Communications - Marketing Director